Die Neujahrsbahn 2010:

Eine Märklin Spur 1 Eisenbahn mit einer Fleischmann Autorennbahn kombiniert

Wie jedes Jahr hat Merc_A wieder eine tolle Bahn gebaut, hier ist sein Bericht:

Für das kommende Weihnachtsfest wollte ich eine 4 spurige Fleischmann Rennbahn mit einer darunterliegenden Eisenbahn kombinieren.
Meine Idee war es, das Szenario einer verlassenen Ringstraße in einem Industriegebiet aufzubauen, bei dem es in der Nacht Straßenrennen gibt. Und dazu würden meiner Meinung nach Straßenüberführungen, Eisenbahnschienen und Tunnel perfekt passen.

In dieser Phase wusste ich noch nicht, ob ich dies umsetzten kann, aber die grundsätzliche Idee war geboren und mein Streckenplan für die Autorennbahn sah kurz darauf folgendermaßen aus:

Dies sollte die obere Ebene sein, welche ich dann ca. 1 Meter über den Fußboden aufbauen wollte. Wie Sie sehen, hat diese laaaange Gerade, weite Ecken und eine diagonale Überführung. Die Abmessungen hatte ich mit 2,65 x 5,63 Meter geplant. Jede Bahn würde eine Länge von 21 Meter haben. Nachdem ich bisher jedes Jahr den Platz für einen Marshall vergessen hatte, plante ich diesen nun für jede Ecke ein.

Zudem wollte ich eine Lichtschranke für jede Spur mit meinem Laptop verbinden und die rms/race Daten dann mit einen Beamer an die Wand projizieren.

Die untere Ebene mit der Modelleisenbahn ist ca. 80cm über den Boden. Meine Idee war es, dass diese nur ab und zu an der Oberfläche innerhalb der Rennbahn auftaucht. Eisenbahn aus der unteren Seite nur ab und zu auftaucht (und dies eine gute Ablenkung während eines Rennens ist. :-)

Um eine besser Vorstellung der Bahn zu bekommen, habe ich das Konzept in 3D umgesetzt:

Dann ging es an die Umsetzung! Wir benötigten zwar mehr Zeit als in den Jahren zuvor, jedoch waren die Rennen dann umso besser und der Spaßfaktor extrem hoch! Wir waren 10 Fahrer und die Wettkämpfe dauerten bis spät in die Nacht hinein.

Ich bin immer noch fasziniert von der Qualität der Fleischmann Schienen aus den 70iger Jahren. Ich benötigte keine Zusatzeinspeisungen und es war auf allen Spuren immer genügend Kraft für die Autos vorhanden.